„Münsteraner OP-Workshop“ erneut stark nachgefragt

Vier weibliche Pflegekräfte arbeiten unter Anleitung an einem Knochenmodell
An realistischen Knochenmodellen wird das Arbeiten mit OP-Werkzeugen geübt.

, Raphaelsklinik, Münster

Praxisnahe Fortbildung überzeugt mit hoher Teilnehmerresonanz

Der 31. „Münsteraner OP-Workshop“ verzeichnet auch in diesem Jahr eine außergewöhnlich hohe Nachfrage. Die Zahl der Anmeldungen überstieg die verfügbaren Plätze deutlich – ein klares Signal für die hohe Relevanz dieses etablierten Fortbildungsformats für Mitarbeitende im Operationsdienst. Die Veranstaltung richtet sich gezielt an OP-Fachpersonal und verbindet wissenschaftliche Vorträge mit intensiven praktischen Übungen aus Traumatologie und Endoprothetik. Im Mittelpunkt stehen Implantationstechniken in der Endoprothetik, moderne Zementiertechniken, Fixateur-Anwendungen sowie Nahttechniken – also Verfahren, die im OP-Alltag eine zentrale Rolle spielen. Organisiert wird die Fortbildung in jedem Jahr von der Gesellschaft zur Förderung der Traumatologie und Endoprothetik unter der Leitung unter anderem von Prof. Dr. Gunnar Möllenhoff, Chefarzt der Klinik für Unfall- und Orthopädische Chirurgie und Leiter des Zentrums für Endoprothetik und Gelenkchirurgie der Raphaelsklinik, einer Klinik des Alexianer-Verbunds.

Im Mittelpunkt des zweitägigen Programms stehen aktuelle Entwicklungen in der Endoprothetik – von Indikationsstellung und Prothesenwahl bis zur Wechselendoprothetik und dem Management periprothetischer Infektionen. Ergänzt wird das Programm durch Themen der Frakturversorgung, operative Verfahren an Schulter und Oberarm, den Einsatz des Fixateur externe sowie moderne gelenkerhaltende und gelenkersetzende Techniken. Auch Robotik in der Endoprothetik, rechtliche Aspekte der OP-Arbeit und Fragen der Organisation im Operationssaal werden behandelt.

Charakteristisch für den Workshop ist der konsequente Praxisbezug: In mehreren Hands-on-Einheiten arbeiten die Teilnehmenden mit originalen Implantatsystemen, trainieren Osteosynthese- und Zementiertechniken sowie Nahtverfahren und wenden Navigationssysteme an. Das unmittelbare Arbeiten mit Instrumenten und Techniken aus dem OP-Alltag wird dabei als besonders intensives und nachhaltiges Lernerlebnis geschätzt.

Veranstaltungsort ist die Katholisch-Soziale Akademie im Franz Hitze Haus in Münster, die mit moderner Infrastruktur und professionellem Rahmen optimale Bedingungen für die praxisorientierte Fortbildung bietet.

Weitere Informationen: OP-Workshop